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Redaktion: Lebenswert-Leben
www.lebenswert-leben.at
e-smog@lebenswert-leben.at

Quelle:
Auszug aus Dieter Jossner in Co´Med - 7+8/99
Lesen Sie hier seine Biographie



Da müssen noch andere Interessen mit im Spiel sein


Viele der elektromagnetischen Strahlungen sind Abfallerscheinungen technischer Systeme. Die Industrie meidet aus Kostengründen den technischen Aufwand, der nötig wäre, um diese Felder zu verhindern. Man erfindet lieber sogenannte Grenzwerte, die, wenn sie unterschritten bleiben, angeblich ohne biologische Folgen seien.

Diese Grenzwerte findet man dann überraschenderweise dort. wo die Industrie ohne zu großem Aufwand damit leben kann.

Es wird allen Ernstes versucht, die Allgemeinheit davon zu überzeugen, dass die Methoden der Grenzwertermittlung über thermische Effekte wissenschaftlich sei. Man tut so, als wäre unser gigantisches Rechnersystem im Kopf nichts anderes als warmes Salzwasser. Das ist an wissenschaftlicher Peinlichkeit nicht mehr zu überbieten. Man verschweigt allerdings der Allgemeinheit wissentlich, dass es auch in anderen Ländern wissenschaftliche Arbeiten mit ganz anderen Resultaten und Grenzwerten gibt. Auch dort gibt es Forscher, die sich verantwortlich mit elektromagnetischer Verträglichkeit befassen.

In einigen Ländern beträgt die zulässige Strahlung weniger als ein Hundertstel der in Deutschland und Österreich als unschädlich bezeichneten Strahlungsdosis.


Juristische Fehlentscheidungen deckten die Industrie.

Das hat sich nun geändert. Gerichte werden aufmerksam und reagieren verhalten realistischer. Zumindest die Freifahrtscheine, die sich die Industrie selber ausstellte, sind nicht mehr uneingeschränkt gültig.

Nach Beschluss des Verwaltungsgerichts Gießen vom 14. 12. 1993, Nr. 1G-1204/93:

".......der DIN VDE 0848 Normen-Entwurf erfasst nur thermische Effekte, hingegen nicht die athermischen Effekte."

Dieser Normen-Entwurf deckt im übrigen nicht alle immissionsschutzrechtlich relevanten Bereiche ab.

Bei der DIN-VDE handelt es sich ausschließlich um einen Normen-Entwurf der privaten Vereine (DIN-VDE), da er nicht von einer demokratisch legitimierten, zur Rechtsprechung berufenen Organisation erlassen ist (Besetzung: 15 Industrie- und drei Gesundheitsvertretungen).


Die DIN-Normen entsprechen einer technischen und keiner biologischen Schutzvorschrift.


Die nach DIN-VDE 0848 erlassenen Grenzwerte zum Schutz der Bevölkerung vor hochfrequenten Strahlen betragen 2,5 mW/cm². Die Betreiber der Elektroindustrie berufen sich immer wieder auf diesen Wert. Er ist aber nachweislich lange nicht mehr haltbar. Er entstand aus einem totalen Missverständnis gegenüber der Biologie. Der heute immer noch gültige Grenzwert ist abgeleitet von einem in Ruhelage befindlichen Menschen. Er strahlt etwa 90 Watt thermischer Energie an seiner Körperoberfläche aus. Bei einer Oberfläche von etwa 0,9 m² beträgt die sich daraus errechnete Energiedichte 10 mW/cm². Diese rein thermischen Werte werden noch immer als Bewertungsgrundlage verwendet. Gerade so, als seien alle biologischen Reaktionen nichts als Heizelemente. Wenn man das mit der Leistungsstärke der Biosignale unserer Sinnesorgane vergleicht, kommt man ins Grübeln. Man kann die offensichtlich krasse Fehleinschätzung durch falsche Bezugspunkte dieser Grenzwerte klar erkennen.


OHR= 5 x 10-15 Watt
AUGE= 2 x 10-17 Watt
GEHIRNMAGNETFELD= 8 x 10-12 Tesla
HERZMAGNETFELD= 5 x 10-11 Tesla

Auf uns einstrahlen darf man mit 2x 10-3 Watt.


Das sind acht bis 14 Zehnerpotenzen mehr als die inneren biologischen Signale, mit denen alle unsere körperlichen Reaktionen hervorgerufen werden. Die Auswirkungen der zugelassenen, erheblichen Überschreitungen dieser energetischen Pegel zeigen sich dann auch deutlich in der Auswertung der Krankenstatistiken. Bisher wurden alle biologischen Studien, die diese Zusammenhänge belegen, mit einer nicht mehr zu überbietenden Dreistigkeit und Ignoranz verworfen. Die Fehler, die bei diesen Dementis begangen wurden, waren in vielen Fällen größer als die der kritisierten Studien. Das hat sich nun geändert. Die Versuchsmethoden sind feinfühliger und biologisch relevanter. Die Auswertungen dieser Studien stimmen noch bedenklicher. Es folgen Verlegenheit und betretenes Schweigen. Einige Unbeirrbare kämpfen noch immer. Es sind speziell die Lobbyisten, die die ganze Erde mit einem lückenlosen Mikrowellenfeld überziehen wollen.



Studien widersprechen den Verharmlosungen

Eine Studie von vielen ist die des Biophysikers Dr. Andreas Varga von der Universität Heidelberg. Er hat in einer wissenschaftlichen Studie bebrütete Hühnereier mit Hochfrequenz bestrahlt. Es waren Strahlungen, die mit den heutigen Handys biologisch identisch sind. Für die Studie waren sie mit einer einstellbaren Leistung ausgestattet. Wenn man davon ausgeht, dass es die gleiche Biomasse ist, die auch unseren Körper aufbaut, kann man genügend relevante Rückschlüsse auf die Gesundheit des Menschen ableiten.

Bei einer Leistung von 1,5 mW/cm² sind von 180 Küken nur noch drei Küken geschlüpft, und nach sechs Wochen hat keines mehr gelebt.

In der unbestrahlten Kontrollgruppe sind 159 geschlüpft, und es haben nach sechs Wochen noch 156 Küken gelebt.



Die Abbildung zeigt das Ausschlüpfen lebhafter, gesunder Küken aus nichtbehandelten Kontrolleiern.


Die Abbildung zeigt typische Mißbildungen bei einem Küken, das als Embryo mit 0,9 mW/cm2 - 1,25 GHz, moduliert mit 1kHz EM-Feld bestrahlt worden ist.


Die Abbildung zeigt den anormalen Brustkjob und die gespriezten, krummen Füße des Embryos, der mit 0,9 mW/cm2 - 1,25 GHz, moduliert mit 1kHz EM-Feld bestrahlt worden ist.


Die Abbildung zeigt den verdrehten Schnabel, eine typische Mißbildung bei Küken, deren Embryos mit 0,9 mW/cm2 - 1,25 GHz, moduliert mit 1kHz EM-Feld bestrahlt worden sind.


Die Abbildung zeigt eine weitere typische Mißbildung: defekte oder fehlende Augen bei Küken, deren Embryos mit 0,9 mW/cm2 - 1,25 GHz, moduliert mit 1kHz EM-Feld bestrahlt worden sind.

Es gibt eine ganze Reihe von weiteren Studien, die die Verharmlosung dieser Funktelefone widerlegen. Epidemisch ansteigende Gehörprobleme und weitere viel schlimmere Gehirnstörungen sind auf dem Vormarsch. Zufall? Digital getaktete Mikrowellen am Kopf haben aber noch einen weiteren, nicht zu unterschätzenden Einfluss auf unseren gesamten Körper.


Die Zirbeldrüse schaltet ab

Die Zirbeldrüse ist der Produzent der extrem wichtigen, onkogenen Hormone Endorphin und Melatonin. Schon bei der geringsten elektromagnetischen Belastung stellt diese Drüse die Produktion dieser Hormone sofort ein. Diese Felder können von unseren Stromversorgungen oder auch vom portablen Mikrowellengerät zum Telefonieren kommen. Es fehlt in jedem Fall nach kurzer Zeit das wichtige Antikrebshormon Melatonin.

Statt dessen werden große Mengen freier Radikale produziert.

Blutbildanalysen bestätigen dies unwiderlegbar. Die Reaktionszeit wird verlängert, das Kurzzeitgedächtnis gestört, Klingeln in Ohren und Klicken in den Zahnprothesen erzeugt. Schlimm dran sind dann auch noch diejenigen, die gleichzeitig eine Brille mit einem Metallrahmen tragen.
Unter gar nicht so seltenen Resonanzbedingungen können an diesem Brillenbügel Spannungen von bis zu 600 Volt entstehen. Durch den Skineffekt spüren wir diese Spannung nicht. Aber sie hat eine biologische Wirkung auf das dahinter befindliche Gehirn. Das sind nachweisbare Fakten.