Gepulste Mikrowellen beeinflussen die bioelektrische Gehirnaktivität
Ende des letzten Jahres wurde eine Studie der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin in Berlin veröffentlicht und darin heisst es:
"Wiederholte Messungen zeigten signifikante Einflüsse der elektromagnetischen Felder von handelsüblichen Mobilfunk-Handys auf das menschliche EEG (Elektroenzephalogramm).
Das bedeutet:
Die gepulsten Mikrowellen verändern die bioelektrischen Gehirnaktivitäten.
Es gibt keinen Zweifel, dass gepulste Mikrowellen, die noch keinen thermischen Effekt auslösen, biologisch wirksam werden können.
Dr. Lebrecht von Klitzing, Medizinphysiker an der Universität Lübeck, der weltweit einer der ersten war, der diese Effekte feststellte, sagte:
"Es könnte sein, dass das interzellulare Kommunikationssystem gestört wird. Das Gehirn reagiert auf diesen Reiz erst nach einigen Minuten. Die Peaks bleiben erstaunlich lange Zeit nachweisbar, einige Stunden bis wenige Tage, auch, wenn die Strahlenquelle, in diesem Fall das D- oder E-Netz-Handy, längst ausgeschaltet ist. Das ist eine erstaunlich ungewöhnlich lange Reaktion auf einen kurzen Reiz. Zellen sind in Kommunikation miteinander, tauschen nonstop lebenswichtige Informationen aus. Das machen sie mit elektromagnetischen Signalen. Die Ionen werden gepulst durch Ionenkanäle geleitet und zwar im Frequenzbereich bis etwa 400 Hertz".
"Genau hier befinden sich die technischen Signale der Mobilfunknetze."
Dpa, Reuters World Report meldete am 2. März 1999:
"Jüngste britische Forschungen fanden, dass Dauerbenutzer mobiler Telefone Gefahr laufen, Gedächtnisstörungen, Konzentrationsmängel, Müdigkeit und andere kognitive Schwächen zu erleiden. Deshalb hat der Wissenschaftler Colin Blackmore, Physiologe an der Universität Oxford, bereits bei der Regierung erwirkt, dass eine Warnung an alle Autofahrer erging:
"Achtung! Bis zu zehn Minuten nach Ihrem letzten Handygespräch stehen Sie unter erhöhtem Unfallrisiko."
"Der intensive Umgang mit Handys kann dauerhafte Konzentrationsschäden nach sich ziehen."
Der Biophysiker Neil Cherry aus Neuseeland bestätigt:
"Mikrowellen dieser Art sind ein Gesundheitsrisiko. Besorgniserregende Forschungsergebnisse nehmen weltweit zu. Sie weisen darauf hin, dass biochemische Vorgänge an Zellen gestört werden und Fehlfunktionen im Gehirn passieren. Hirntumore, Krebs und die Schädigung des Immunsystems sind ebenfalls im Gespräch."
Aus der Freiburger Neurologischen Universitätsklinik kommt eine neue Studie, die besagt, dass längere Handy-Talks den Blutdruck in die Höhe treiben. Ausserdem registrierten die Freiburger Wissenschaftler einen Anstieg des Kapillardrucks unter verschiedenen Bedingungen während des Versuchs.
Die Risiken vermeiden und sich wirksam schützen
Das Gefährdungspotential vor allem der analogen und digitalen Mikrowellen ist noch nicht abzuschätzen. Wichtig ist jedoch die Vorsorge im eigenen Umfeld.