Sichere Grenzwerte gibt es nicht!
Herr Dr. Hertel, das Weltfundament für Natur-Wissenschaft kämpft an vorderster Front gegen den ständig anwachsenden Elektrosmog. In letzter Zeit hat sich Ihre Organisation vor allem dem Kampf gegen den Mobilfunk gewidmet. Im Gegensatz zu anderen Handy-Gegnern halten Sie jedoch die heute gültigen Grenzwerte nicht nur für zu hoch, sondern behaupten sogar, es könne überhaupt keine sicheren Grenzwerte geben. Ist das nicht ein wenig extrem?
Das ist nicht einfach eine Behauptung. Dass es keine Grenzwerte geben kann, ist eine wissenschaftliche Tatsache. Wir haben es seinerzeit durch unsere Versuche mit Mikrowellenöfen an der ETH Lausanne bewiesen. Zum gleichen Resultat sind auch neuere Untersuchungen an der medizinischen Fakultät der Universität Wien gelangt.
Der verantwortliche Professor Knasmüller sagte im März 1999, es gäbe keine Dosis, die klein genug sei, um nicht auf die Zellen einzuwirken.
Zellwirksam heißt, wir beeinflussen die Zelle von außen mit einer technischen Strahlung. Das muss zwingend schädlich sein, weil wir überall etwas zerstören, wo wir mit einer zusätzlichen technischen Strahlung in die Natur eingreifen. Diese Strahlung ist zudem krankhaft, weil sie auf einem widernatürlichen, also krankhaften Prinzip beruht.
Aus diesem Grund hatten die Russen Grenzwerte, die tausendmal tiefer waren als die westlichen. Die wussten genau, weshalb.
Wie in der Lilienfeld-Studie zu lesen ist, hatten sie die amerikanische Botschaft in Moskau mit extrem niederen Ausgangsleistungen bestrahlt, und dennoch sind die Botschaftsangestellten krank geworden. Überdurchschnittlich viele starben zudem an Krebs. Bei einer auf widernatürliche Weise erzeugten Strahlung kann es keine Grenzwerte geben. Grenzwerte gibt es nur in der Natur.
Sie sprechen von widernatürlicher, technischer Strahlung. Worin liegt denn der Unterschied zu natürlichen elektromagnetischen Feldern?
Sämtliche Strahlung, die wir heute künstlich erschaffen, basiert auf dem Wechselstrom-Prinzip. Die Natur kennt aber nur den Gleichstrom. Es wäre an der Zeit, dass unsere Elektrotechniker und Wissenschaftler endlich den Unterschied herausfinden zwischen Wechselstrom und Gleichstrom. Dann würden sie auch erkennen, dass die Sonnenstrahlung gar nicht auf Umpolung und Wechselstrom beruhen kann, sondern eine ganz harmonische und sanfte Abstrahlung ist. Mit Wechselstrom kann kein Leben erschaffen werden oder existieren: das ist nur auf dem Prinzip von Gleichstrom-Feldern möglich.
Kommen wir auf die Grenzwerte zurück. Können Sie noch konkreter sagen, weshalb Sie so vehement gegen das Festlegen von Grenzwerten sind?
Erstens werden für die Berechnung der Grenzwerte nur die thermischen Wirkungen einbezogen; dabei sind die athermischen Effekte viel gefährlicher. Zweitens legt man die Grenzwerte immer nur für einen Sendeturm fest. Auch in der Chemie bestimmt man ja die Grenzwerte immer nur für einen Stoff. Dass es aber zudem noch viele andere Giftstoffe gibt und dass zwischen diesen Wechselwirkungen Resonanzeffekte entstehen, wird vollkommen ausgeblendet.
Was die Mobilfunk-Antennen betrifft, so sagt man den Menschen eben nicht, dass sie ja nicht nur von einem Sender bestrahlt werden,
sondern zusätzlich von allen anderen auch, die in näherer oder weiterer Entfernung stehen.
Hierbei entstehen Wechselwirkungen, deren Effekte unmöglich vorausgesagt werden können. Solche Strahlungen addieren sich nämlich nicht einfach, sondern sie potenzieren sich - die Natur potenziert immer.
Wir wissen also nicht, wie stark sich diese Strahlung hochpotenziert und was damit ausgelöst wird.
Solche Resonanz-Effekte sind vollkommen unvorhersehbar. Sie können dann eben sogenannte "Natur-Phänomene" oder -katastrophen hervorrufen. Wenn diese so aufgeschaukelten Effekte stark genug sind, können sie lebenswichtige Kondensator-Barrieren in der Natur durchschlagen und beispielsweise abnormale Wetterbedingungen schaffen, Erdrutsche und Bergstürze verursachen und sogar das Zünglein an der Waage sein, welches Erdbeben und Vulkanausbrüche auslöst.
Ähnliche Effekte entstehen im Organismus von einem Menschen, einem Tier oder einem Baum.
Durch Resonanz-Effekte schnellt die Amplitude der Energiewellen in die Höhe. In der Natur treten Schütteleffekte ein, die Zerstörung verursachen. Man könnte das mit dem Erdbeben in der Türkei vergleichen: Der Erdboden hat plötzlich stark geschüttelt - eigentlich vibriert die Erde ja immer, nur ist dieser Effekt so gering, dass wir ihn nicht spüren - und viele Gebäude fielen in sich zusammen, weil ihr Material nicht in der Lage war, so schnell und so stark mitzuschwingen.
So ist auch die Natur nicht fähig mit diesen starken, technisch erzeugten Wechselstrom-Feldern mitzuschwingen besonders wenn sie mit der Natur noch in Resonanz treten.
Zerstörung ist die Folge. Wenn man einen Birnbaum schüttelt, können die Birnen dem künstlichen Schütteleffekt ebenfalls nicht folgen und brechen ab. Im Grunde genommen geschieht genau das, wenn eine Zelle oder ein Zellverband künstlich in eine extrem hohe Schwingungsamplitude versetzt wird. Man kann nie vorhersagen, welche Schwingungsphänomene entstehen und welcher Art der angerichtete Schaden sein und wo er sich offenbaren wird.
Wie wird eine Zelle oder in Organismus in solche Schwingungen versetzt?
Die Resonanzen basieren auf dem Faraday'schen Gesetz: Wenn zwei ziemlich ähnliche Schwingungen aufeinandertreffen, gehen sie gemeinsam eine Resonanz ein und die Amplitude vergrößert sich - der Ton wird verstärkt. Ein gutes Beispiel ist die Geige: Der auf der Saite erzeugte Ton wäre kaum hörbar, wenn er nicht durch den Resonanzboden ungemein verstärkt würde. So können auch Fensterscheiben oder ganze Gebäude mitschwingen. Deshalb haben richtig gebaute Konzertsäle eine herausragende Akustik. Das ist der Resonanz-Effekt.
Und die Natur arbeitet mit Resonanzen?
Genau. Deshalb können die Lebensprozesse auf fast unglaublich kleinen Energien aufbauen. Die Informationsübertragung im Körper erfolgt auf dem Resonanzweg. Das heißt, die Informationen springen. Es braucht also dazu keine Verbindungsleitungen und keine Zeitintervalle. Durch Impulse wird sozusagen in Distanz etwas aufgelöst.
Die Schwingungen müssen übrigens nicht unbedingt auf der gleichen Höhe oder Frequenz sein, damit eine Resonanz eintritt.
Resonanzen springen auch über die Oktaven hoch. Aus diesem Grund kann man mit einem relativ tiefen Grundton Resonanz-Effekte in den höchsten Bereichen erzeugen. Der Effekt schnellt über die Oktaven der gleichen Tonart hoch oder runter.
jetzt werden Sie sicher verstehen, weshalb die Gefahr so groß ist, wenn wir mit unserer heutigen Technik solche Resonanz-Effekte auslösen. Obwohl die künstliche Strahlung widernatürlich ist und auf einer frischen Basis erzeugt wird, basiert sie auf den Gesetzen des Elektromagnetismus und kann deshalb in Resonanz mit der natürlichen Strahlung treten. Auf diese Weise können Effekte hervorgerufen werden, wie sie in der Natur von sich aus niemals auftreten würden. Es werden Aufschaukelungen erzeugt, welche die Natur nicht mehr verkraftet.
Der deutsche Physiker Albert Popp konnte nachweisen, dass die Körperzellen mit einer ultraschwachen "Biophotonen-Strahlung kommunizieren, die im Grunde ein gleichgerichtetes Laserlicht ist. Technisch erzeugte Mikrowellen stören dieses Laserlicht und behindern somit die Zellkommunikation. Kann dieser Ordnungsverlust in der Informationsübermittlung nicht verheerende Folgen für den Organismus haben, weil damit zum Beispiel die DNA in den Genen einer jeder Zelle in ihrem Informationsgehalt blockiert wird?
Selbstverständlich! Doch diese Interkommunikation haben wir überall in der Natur. Das ist immer so. Es treten Resonanz-Effekte bei Zellen auf, die gemeinsam eine Aufgabe zu erfüllen haben. Die Zellen einer Leber kommunizieren beispielsweise auf einem anderen Frequenzbereich als die Zellen einer Niere. Es sind diese denkbar schwachen Energien, die zwischen den Zellen ausgetauscht werden, welche es möglich machen, dass viele Zellen gemeinsam ein funktionierendes Organ bilden, obwohl jede Zelle für sich ein Individuum ist.
Das Resonanzgesetz spielt hierbei eine außerordentlich wichtige Rolle. Das hat nichts mit Chemie zu tun. Chemie ist ja erst eine Folge davon. Hinter allem stehen immer die Energien und auch die Gesetze von Faraday. In der Natur werden sie leider nicht beachtet, obwohl sie dort ebenso gültig sind wie in unserer Technik - heute werden sie ja nicht einmal mehr in unseren technischen Wissenschaften konsequent angewandt.
Wir heben nur immer jene Aussagen großer, verstorbener Wissenschaftler hervor, die uns in den Kram passen; das andere wird einfach ignoriert. Auf diese Weise verleugnen wir heute Paracelsus, Pasteur, Planck oder Einstein.
Kann man die Eigenschwingung oder den Resonanzfaktor eines bestimmten Organes messen und dadurch feststellen, ob allenfalls eine krankhafte energetische Veränderung vorliegt?
Ja, schon lange. Es gibt sogar eine spezielle Maßeinheit dafür, die sogenannten "Resen". So sieht man beispielsweise, bei welcher Resen-Zahl sich ein Organ krankhaft zu verändern beginnt. Auch die Natur hat ihre Resen-Werte, ihre natürliche Eigenresonanz. Jedes Organ hat seinen spezifischen "Gesundheits-Wert", den man auch messen kann. Wird dieser überschritten, ist das ein Anzeichen von Stress.
Mit diesen Messgeräten kann man beispielsweise die Resen am Arbeitsplatz oder im Schlafzimmer feststellen, beziehungsweise, ob ein Ort möglicherweise zu hohe Resonanzwerte aufweist.
Demnach ist es Selbstbetrug zu glauben, Mobilfunksender wären weniger schädlich, wenn sie mit kleineren Ausgangsleistungen betrieben würden?
Das Gesetz von Petkau sagt: "Eine kleine Dosis über lange Zeit ist giftiger als eine große Dosis über kurze Zeit." Dieses Naturgesetz müssen wir sehr ernst nehmen. Es gilt vor allem bei technisch erzeugter Strahlung, denn sie wird auf eine widernatürliche Weise erzeugt. Würde diese Strahlung auf einem natürlichen Weg erschaffen - also auf dem Prinzip des Gleichstroms -, dann würde statt Petkau das Gesetz von Paracelsus gelten:
"Nur die Menge macht aus, ob ein Stoff giftig ist oder nicht".
Demnach sind auch geringe Senderleistungen sehr gefährlich, weil die Mobilfunk-Antennen ununterbrochen strahlen.
Aus diesem Grunde kann es nach Petkau überhaupt keine "sicheren Grenzwerte" geben.
Der sichere Grenzwert liegt bei Null. Heute können wir dieser technischen Strahlung nicht mehr entfliehen. Es ist ja nicht nur der Mobilfunk. Unsere Körper sind auch belastet durch Fernseh- und Radiowellen, durch Polizeifunk, Radar und Flugleitsysteme etc.
Das analoge Mobilfunksystem war natürlich auch schädlich, doch der neue digitale Mobilfunk ist um vieles schlimmer, weil hier eine an sich schon giftige Strahlung zusätzlich gepulst wird. Damit werden diese Effekte massiv verstärkt. Technisch gesehen hat dies Vorteile, weil man einen gepulsten Strahl mit deutlich weniger Ausgangsleistung betreiben kann. Das ist ein Naturgesetz.
Wenn man dies jedoch mit einer schädlichen Strahlung tut, dann wird auch die Schädlichkeit unendlich verstärkt - selbst wenn man die Sendeleistung herabsetzt.
Weshalb ist die Pulsung so schlimm für die Natur?
Weil der Puls ein Rhythmus ist. Wenn der Rhythmus derselbe bleibt, entsteht ein Mantra. Darin liegt bereits eine Resonanz. Man könnte es mit einem Presslufthammer oder Schlagbohrer vergleichen. Mit einer normalen Bohrmaschine kann man kein Loch in eine Betonwand bohren. Sobald der Bohrer aber zusätzlich noch pulsiert - schlägt - frisst er sich ohne große Kraftanstrengung durch die Wand.
Auch bei der Gentechnologie durchschlägt man die Zellwände mit gepulsten Mikrowellen. So werden viel geringere Leistungen gebraucht. Eine analoge Welle müsste mit einer deutlich höheren Ausgangsleistung abgestrahlt werden, um in die Zelle einzudringen.
Gepulste technische Strahlung ist allgemein gefährlich und kann im Extremfall sogar genetische Veränderungen hervorrufen. Dazu reichen bereits minimalste Strahlungsmengen aus, wenn man ihnen konstant ausgesetzt ist. Es stimmt einfach nicht, dass man keine Studien über Langzeitfolgen besitze. Da wäre zum Beispiel der Kurzwellensender Schwarzenburg, in dessen Umfeld man über vierzig Jahre lang Daten gesammelt hat. Doch hätte man die Naturgesetze begriffen und würde sie ernst nehmen, dann wüsste man auch ohne wissenschaftliche Untersuchungen, dass eine solche Strahlung verheerende Auswirkungen haben muss. Gesetz ist Gesetz.
Ist der von Ihnen genannte Petkau-Effekt überhaupt wissenschaftlich belegt?
Oh ja! Das Gesetz von Petkau wurde 1972 formuliert und ist nicht nur theoretisch-wissenschaftlich abgesichert, sondern auch vollkommen logisch. Seine Logik wollen nur jene nicht begreifen oder wahrhaben, welche diese Technik unbedingt einführen möchten, koste es was es wolle. Interessanterweise überlassen sie es dann anderen, die Nebenwirkungen herauszufinden.
Keiner der Mobilfunkbetreiber hat bis heute eine Studie präsentieren können, welche die Unschädlichkeit des Mobilfunks zweifelsfrei belegen würde.
Aus gutem Grund, denn das ist unmöglich. Auf der anderen Seite gibt es Hunderte von Untersuchungen, die nahelegen, dass diese Strahlung schädlich sein muss. Solche Resultate werden von der Mobilfunk-Lobby immer mit fadenscheinigen Argumenten beiseite gewischt. Dabei sind es die Mobilfunkbetreiber selbst, die ausschließlich mit Behauptungen und unbewiesenen Theorien argumentieren.
Sie versuchen eben verzweifelt, die hohen Grenzwerte beibehalten zu können.
Ich frage mich, weshalb. Die Handys könnten nämlich auch mit viel niedrigeren Ausgangsleistungen der Mobilfunk-Sendeanlagen betrieben werden. Warum also weigert man sich so verbissen, die Grenzwerte herabzusetzen? Ich glaube fast, gewisse Kreise wollen diese schädliche Strahlung in Wirklichkeit noch für etwas anderes nutzen als nur für Handys.
Mit dieser Strahlung ist eben auch Bewusstseinskontrolle bei den Menschen möglich.
Ihre Psyche kann damit willentlich beeinflusst werden, indem von außen direkt in die Gehirnfrequenzen eingegriffen wird, was mit den geplanten Sendeleistungen der Mobilfunkanlagen durchaus möglich ist.
Man will ja das Implantieren von winzig kleinen Chips vorantreiben, welche dann von kranken Menschen ununterbrochen sogenannt lebenswichtige Daten an einen Zentralcomputer übermitteln sollen, damit sie noch besser und schneller medizinisch betreut werden können. Kindern sollen Identifikations-Chips eingespritzt werden, damit man sie sofort orten kann, wenn sie entführt würden oder sich verirren. Solche Vorstellungen vertreten immer mehr Wissenschaftler.
Da erstaunt es nicht, dass England in diesem Jahr die sechsmonatige Quarantäne für eingeführte Tiere unter der Bedingung aufhob, dass jedem Tier unter anderem ein individueller Identifikations-Chip eingepflanzt werden soll. Aus verlässlicher Quelle vernahm ich nun, man müsse durch den Mobilfunk eine gewisse flächendeckende elektromagnetische Hintergrundspannung ereichen, damit diese implantierten Minichips überhaupt funktionieren können, da man sie ja nicht mit Batterien ausstatten kann, die periodisch ersetzt werden müssen. Was meinen Sie dazu?
Das kann ich mir gut vorstellen. Mit der bestehenden Technologie kann das durchaus gemacht werden.
Das ist beängstigend und bringt mich auf die Frage, ob man sich überhaupt vor Elektrosmog schützen kann?
Nicht mehr. Das geplante Mobilfunknetz wird das ganze Land verstrahlen. Selbst wenn die Mobilfunkbetreiber versprechen würden, die heutigen, hohen Ausgangsleistungen der Antennen auf einen Tausendstel zu reduzieren, wäre die Strahlung noch genauso schädlich - die Krankheiten würden bloß etwas später auftreten. Ganz abgesehen davon: Wer garantiert, dass die Senderleistungen nicht einfach klammheimlich angehoben würden? Wenn man es nicht ständig nachmisst, würde das niemand merken.
Sie lehnen die gesamte Kommunikationstechnik ab, da sie auf dem Wechselstrom-Prinzip beruht. Predigen Sie also einen Rückschritt in die Steinzeit, wo man auf alle Annehmlichkeiten drahtloser Kommunikation verzichten muss?
Nein, das müssen wir überhaupt nicht. Aber wir sollten eine naturgemäße Technik anwenden. Das heutige System muss verschwinden und durch eine vollkommen andere Technologie ersetzt werden. Es ist möglich, feinere Energiebereiche zu benutzen.
Natur-Technologie heißt primär, auf Gleichstrom basierend?
Mit einer naturgemäß gepulsten Gleichstromstrahlung könnten wir mit Ausgangsleistungen arbeiten, die so niedrig sind, dass sie gar nicht messbar wären.
Nicht die Telekommunikation per se ist demnach schlecht, sondern die Technologie, mit welcher diese betrieben wird?
Die Kommunikation in der Natur ist vollständig vernetzt. Jede Zelle kommuniziert mit anderen Zellen, jeder Baum mit anderen Bäumen. Ein Wal im Pazifik kommuniziert mit einem Artgenossen im Atlantik ohne dass sie deswegen krank werden. Sie brauchen auch keine Satelliten wie wir.
Jene neue Form von Energie, mit welcher wir uns vertraut machen müssen, funktioniert eben anders als die heutige Technologie. Sie arbeitet in viel feineren Bereichen und durchdringt alles. Wir müssen sie nicht zu Satelliten schießen, damit sie an einem weit entfernten Punkt wieder auf die Erde trifft. Sie durchdringt den Planeten und jedes andere Medium so, wie das die Kraft der Gedanken auch tut.
Angewandte Natur-Technologie würde also viel einfacher und ergiebiger sein als unsere heutige Technik?
Ja. Doch könnte niemand mehr Geld damit verdienen, weil sie sich nicht monopolisieren lässt. Man könnte keine Macht mehr über die Völker ausüben und sie manipulieren. Der Mensch würde erfahren, was wirkliche Unabhängigkeit bedeutet.
Ist diese neue Technologie schon vorhanden oder muss erst noch alles entwickelt werden?
Die Ansätze sind bereits da. Außerdem würde die Entwicklung dieser Art von Technik nur einen winzigen Bruchteil jener Kosten beanspruchen, die wir immer noch allein für die Forschung in der Atomtechnologie aufwenden. Hinzu kommen die unzähligen Milliarden an Folgekosten zur Behebung der Schäden, die uns naturwidrige Technologien bescheren.
Eine glorreiche Zukunft erwartet uns also, wenn wir endlich die Natur zum Vorbild nehmen.
Es kann nur besser werden. Wir können auf dieser Erde wirklich ein Paradies erschaffen, wenn wir es richtig anpacken. Doch dazu muss der Mensch zuerst seine Gier, seinen Machthunger und Hass überwinden und zu wahrer Nächstenliebe und einem tiefen Respekt vor der Natur und vor dem Mitmenschen finden.
Herr Dr. Hertel, herzlichen Dank für dieses inspirierende Gespräch.