Treffen medizinischer Entscheidungen
mit der System-Analyse Prognos
Zusammenfassung:
Der Energiegehalt der zwölf paarigen Meridiane kann mittels des neuen diagnostischen Gerätes Prognos bestimmt werden. Da die Meridiane die wichtigen Funktionssysteme des menschlichen Körpers darstellen, kann eine noch nie dagewesene quantitative Systemdiagnose durchgeführt werden.
Kriterien für Anomalien sind - nach einem Belastungstest - Energiedefizite, Asymmetrien und Blockaden bei den Meridianen. Eine Systemtherapie mit neuen Methoden in der Akupunktur beruht auf diesen Ergebnissen. Die psychologischen Aspekte und Verhaltensaspekte sind in Typen nach ihren Anomalien von gekoppelten Meridianen gruppiert. Auf diesem Weg wird ein ganzheitlicher Einblick in die Blackbox "Mensch" gewonnen und führt zu therapeutischen Entscheidungen, die in eine Linie mit den Systemen des Körpers gebracht werden.
Schlüsselwörter: Medizin; Medical decision making; Systemanalyse; Akupunktur; Verhaltenstypisierung; Prognos.
Einleitung:
Lebende Systeme werden von der Natur seit vielen Millionen Jahren geschaffen. Die menschliche innere Trinität von Materie, Verstand, Geist und ihre Verbindungen könnten ein Modell für die Analyse von äußeren komplexen Systemen sein. Es ist allgemein anerkannt, dass Menschen ganzheitlich und kybernetisch geordnet sind.
Die Systeme des menschlichen Körpers sind wohl bekant und wurden getrennt bis ins Detail untersucht, aber gewöhnlich nicht unter dem Aspekt ihrer Beziehungen zueinander, d.h. dem Netzwerk. Ein Computer ist ebenso aufgebaut, aber funktioniert nach einem Defekt in einem Teil der Hardware oder der Software nicht mehr. Der menschliche Körper jedoch kann weiterhin funktionieren trotz des Versagens von mehr als einem Teil und kann sich selbst reparieren und heilen. Also sind Menschen komplexer und ähnlich strukturierten Organisationen und Geräten überlegen.
Dies ist möglich aufgrund der zahlreichen Biofeedbacks, die miteinander verbunden sind und einen großen Umfang von Reaktionen und bedeutende Kompensationen berücksichtigen. So hält eine homöodynamische Ordnung die Einheit aufrecht, obwohl es zu störenden Einflüssen von innen (Psyche, Gefühle, Gedanken) und außen (Umgebung, Gesellschaft und Belastungen aufgrund des Lebensstils) kommen kann.
Wenn jedoch die Fähigkeiten zum Ausgleich erschöpft sind, kann "ein Tropfen" genug sein, um das gesamte System in einem Zustand der Dekompensation zu bringen. Dies kann zu einer ernsthaften Krankheit führen. Deshalb sollte die Diagnose nicht auf die gegenwärtige Grundsituation reduziert bleiben, sondern sollte vor allem die Fähigkeiten des Regulationssystems berücksichtigen.
Ein Beispiel: es gibt eine enge Verbindung zwischen dem Gewebe pH Wert und der Menge der freien Radikale in der extrazellularen Matrix:
je säurehaltiger die Matrix pH ist, desto geringer sind die Fähigkeiten zur Neutralisierung, desto höher also die Anzahl der freien Radikale und umgekehrt.
Wenn dieses System an seinen Grenzen arbeitet, kann eine hohe Einnahme von Zucker zu einem Sinken des pH führen, zu einer deutlichen Zunahme der freien Radikale, dann zu einem DNA-Defekt und schließlich zu Krebs.
Meridiane als Quelle zur menschlichen Systemanalyse
Die Frage ist, welche diagnostischen Tools ein medizinisches Treffen einer Entscheidung durch die Systemanalyseerlauben. Es kann keine spezialisierte Methode sein, da alle Systeme parallel zueinander und gleichzeitig untersucht werden sollten. Die russische Weltraummedizin, die seit 1976 nach einer Antwort sucht, kam zu dem Schluss, dass nur die Elektroakupunkturmessung aller Meridiane die Lösung sein kann. Prof. Zagriadskij entwickelte ein diagnostisches Gerät namens Prognos, welches dann von 1984 bis 1995 in der Weltraumkapsel MIR erfolgreich im Gebrauch war.
Die Prognos Methode misst den Hautwiderstand der 24 Anfangs- bzw. Endpunkte des Meridiannetzwerks und erlaubt so eine Quantifizierung ihrer Energieinhalte. Es gibt eine umgekehrte Proportionalität zwischen dem Hautwiderstand und der Energie, die durch Algorithmen berechnet wird (Fröhlich, Zagriadskij). Das Meridiansystem ist zwischen den Zellen und Organen auf der einen sowie der Psyche auf der anderen Seite platziert, da es einfache elektrische Impulse und Solitons sowie auch höhere Informationen wie Photonen ohne effektiven Zeitverlust transportiert (Becker, Bischof, Giudice, Inyushin, Kasnatschejev, Kim Bong Han, Mandoli, Maxey, Melzack, Poock, Popp, Schuldt, Vernejoul, Zhang, Zhu). Der deutsche Physiker Ludwig sagte: "Meridiane sind, nach neuestem Wissen, supraleitende LECHER-Systeme (Kettenleiter von Peptidpaaren), welche Licht, polarisierte Strahlen, Skalarwellen, sowie Partikel leiten und somit ein Kommunikationsnetzwerk aufbauen."
Die Meridiantheorie als eine Quelle für Systemanalysen besagt, dass es verschiedene Störungsebenen von der Gesundheit bis zur Krankheit gibt:
1. die Information
2. die Energie
3. die Funktionsreserven
4. die Grundfunktion
5. die Struktur und
6. die Symptome
Es ist logisch, dass eine Früherkennung auf Ebene 1-3 stattfinden sollte, und nicht erst, wenn 6. eingetreten ist.
Die zwölf paarigen Meridiane stellen Biofeedbacks der Körpersysteme dar, welche das komplette physische und psychische Spektrum abdecken. In Tabelle 1 und 2 werden diese Beziehungen demonstriert.
Tabelle 1:
Zusammenhänge zwischen den Meridianen und den Körpersystemen
|
L
Di
M
H
Dü
B
N
KS
3E
G
Li
|
Lunge
Dickdarm
Magen
MPMilz-Pankreas
Herz
Dünndarm
Harnblase
Nieren
Kreislauf
3-fach-Erwärmer
Gallenblase
Leber
|
Immunsystem
Lymphsystem
pH-Regulation
vegetatives Nervensystem
Gefühlswelt
Psyche, Stimmung
Sexualität
Flüssigkeits- / Elektrolythaushalt
Durchblutung, Vitalität
Endokrinum
Fettstoffwechsel
Proteinstoffwechsel
|
Tabelle 2:
Zusammenhänge zwischen den Meridianen und der Psyche: positive Attribute, Psychopathologie aufgrund von Übertreibung (Überladung der Meridian-Energie) und Psychopathologie aufgrund des Gegenteils (Meridian-Energiedefizit).
|
Positive Attribute
|
Übertreibung
(Tendenz zu)
|
Gegenteil
|
|
L
Di
M
MP
H
Dü
B
Ni
KS
3E
G
Le
|
vernünftig
anschluss suchend
kreativ
neugierig
lebhaft
phantasievoll
vital
starker Wille
motiviert
ehrgeizig
nachdenklich
sensibel
|
Depression
Abhängigkeit
Schizophrenie
Ungeduld
Manie
Hysterie
Aggression
Sorge
Belastungen
Hass
Schuldgefühl
Kummer
|
Ruhelosigkeit
Traurigkeit
Sucht
Neurose
Melancholie
Frustration
Verdrängung
Ängste
Furcht
Neid
Wut
Zorn
|
Die Meridiane Lu/Di, H/Dü und KS/3E beginnen / enden an den Fingerspitzen und laufen zur Brust und den Regulationszentren. Diese oberen Meridiane sind die "Software". Die Meridiane M/MP, B/Ni und G/Le verbinden die Zehen und den Kopf und stellen die "Hardware" dar: Stoffwechsel und Ausscheidung von Substanzen: untere Meridiane. Ein normaler Hautwiderstandswert (ca. 1000 kOhm) eines Meridians weist auf eine normale Energie des betroffenen Systems hin.
Um die Regulationsfähigkeit zu ermitteln, sollte ein Belastungstest durchgeführt werden. Dies kann durch Ergometrie geschehen, weitaus effektiver ist allerdings ein pulsierendes Magnetfeld, welches sämtliche Körperzellen für 5 Minuten belastet. Falls dies nicht möglich ist, kann eine Piezopunktur des höchsten Akupunkturpunktes (Gouverneursgefäß 20) durchgeführt werden.
Normale Befunde
Ein Meridiansystem mit normaler Funktion zeigt
a, einen Grundwert innerhalb des normalen Bereiches,
b, keine nennenswerte Änderung nach Belastung, und
c, eine Symmetrie von linker und rechter Seite.
Wenn die Information des Belastungstestes durch ein Magnetfeld vom System benutzt wird, um sich selbst zu stärken, was als Energieanstieg angezeigt werden würde, so bedeutet dies eine normale Regulationsfähigkeit, verbunden mit einem Mangel an physiologischen elektromagnetischen Impulsen: zB Mangel an Bewegung oder Leben in Eisen-Zement-Gebäuden.
Diagnostisches System Prognos: ein normales Ergebnis eines Belastungstests und ein Energieanstieg durch Anwendung eines pulsierenden Magnetfeldes
Abnormale Befunde
Jede bedeutende (>10 %) Änderung des Hautwiderstandes (= 1/ Energie) nach Belastung weist auf eine Anomalie hin. Verschiedene Arten tauchen dabei auf:
a, Normale Energie des Grundsystems mit mäßigem globalen Verlust nach Belastung: die Körpersysteme arbeiten an der Grenze ihrer Kapazität. Die Situation ist noch kompensiert.
b, Normale Energie des Grundsystems mit einem Verlust in den oberen Meridianen: verringerte Regulationskapazität. Eine Funktionskrankheit (zB hoher Blutdruck, Allergie, Schilddrüsenfunktionsstörung) kann folgen.
c, Normale Energie des Grundsystems mit einem Verlust in den unteren Meridianen: Funktionsabnahme des Stoffwechsels, sollte weiter untersucht werden. Eine toxische Überladung kann vorhanden sein.
d, Bedeutender Energieverlust aller Meridiane: Überempfindlichkeit auf die Methode, die für den Belastungstest gebraucht wird, zB elektromagnetische Strahlen.
e, Energieverlust von einem oder einigen Meridianen: der Grund organischer Herkunft muss untersucht werden, zB Mangel in G - Echographie - Gallenblasensteine?
f, Energieverlust in den meisten Meridianen, aber keine Änderung in einem oder einigen Meridianen: Blockade. Der Grund kann in dem Organ (zB Blockade von M: Übersäuerung, Heliobacter pylori positiv?), in einem Zahnherd (zB Granulom des Zahnes 21 verursacht Blockade der linken Niere) oder in einem psychischen Problem (zB Liebeskummer kann Blockade des Herzmeridians links verursachen) liegen.
g, Asymmetrie (links/rechts oder rechts/links Verhältnis > 1,5) besonders eines Meridians: kein Energiegleichgewicht. In dem System befindet sich ein frühes Symptom einer Fehlfunktion, es bedarf vorbeugender Behandlung (zB eine Lu- Asymmetrie kann auf eine Schwäche des Immunsystems hinweisen). Falls alle Systeme darin verwickelt sind, ist dies mit einem Problem der Gehirnhemisphären verbunden.
h, Das Escape-Phänomen: ein Meridian wird besser, der andere schlechter. Das bedeutet, dass die Energie innerhalb des Netzwerks "shiftet". Methoden, die nur ein Organ/System untersuchen, können zu falschen Diagnosen führen.
Sieben verschiedene Arten von abnormalen Ergebnissen des Belastungstests:
a, mäßiger Energieverlust,
b, Energieverlust der oberen Meridiane
c, Energieverlust der unteren Meridiane
d, hoher globaler Energieverlust
e, Energieverlust des G Meridians
f, Blockaden, zB linker N Meridian, und
g, li./re. Asymmetrie des Lu-Meridians.
Systematische Energiepunktur als eine Systemtherapie:
Gewöhnlich wird die Akupunktur gemäß den Symptomen der Patienten ausgeführt, wobei man einem Muster folgt, das auf Erfahrung beruht (Li Ding). Diese Methode von Versuch und Irrtum kann durch eine individuell bestimmte Punktur ersetzt werden, falls die abnormalen Meridiane und ihre schwächeren Seiten bekannt sind. Da dies ein Ergebnis unseres Systems ist, ist unser Körper nicht mehr länger eine Blackbox und die Systemtherapie kann klaren Linien folgen.
Um die Probleme zu vermeiden, die mit Akupunkturnadeln (Ernst) einhergehen, benutzen wir Methoden oder Energiepunktion: Piezokristall, Laser, usw, die nach nur einer Minute schmerzloser Anwendung wirksam werden.
Es gibt drei Möglichkeiten für die Auswahl der Therapiepunkte:
a, Punktur von drei einzelnen Punkten:
aa, den Punkt mit der größten Asymmetrie,
ab, den Punkt mit der niedrigsten Energie nach der Belastung.
ac, den Punkt mit einer Blockade.
b, Punktur, die auf der Theorie von Mussat beruht, der die Funktionsorganisationen der biologischen Systeme analysiert hat und eine oktagonale Struktur gefunden hat, die nicht nur auf das Meridiansystem angewendet werden kann, sondern auch auf Biochemie und Genetik (Maoshing Ni). Helms hat den theoretischen Hintergrund weiter entwickelt.
Das Oktagon der "vorweltlichen Ordnung" nach Mussat beruht auf der traditionellen chinesischen Medizin des Gelben Kaisers. Es beschreibt die Organisation der natürlichen Systeme. Miteingeschlossen sind die Meridiane, der Binärcodes, die Imunglobuline, die Elektrolyte und andere Substanzen. In der heutigen Welt hat sich das Oktagon zu einem Pentagon des 5-Element-Systems rückgebildet.
Daraus resultiert eine 3-Punkt-Punktur und eine 5-Punkt-Punktur
Tabelle 3:
Kombination des 3-Punkt-Systems für Methoden der Akupunktur und Energiepunktur (Tonisierungspunkte) nach Dr. Mussat, Paris
1 rechts
links |
2 links
rechts
|
3 links
rechts
|
1 rechts
links
|
2 links
rechts |
3 links
rechts |
|
L 9
Di 11
M 41
MP 2
H 9
Dü 3
|
3W w
Di 11
M 41
G 43
H 9
KS 9
|
B 67
N 7
H 9
Dü 3
M 41
MP 2
|
B 67
N 7
KS 9
3W 3
G 43
Li 8
|
Li 8
N 7
Dü 3
L 9
MP 2
B 67
|
L 9
Di 11
G 43
Li 8
KS 9
3W 3
|
Tabelle 4:
5-Punkt-System Akupunkturmethoden bei intensiveren Problemen, einschließlich der zentralen Gouverneurs- (GG) und Konzeptions- (KG) Gefäße.
|
L 9
Di 11
M 41
MP 2
H 9
Dü 3
|
Di 11
L 9
L
Di 11
3W 3
GG 20
|
M 41
MP 2
MP 2
M 41
G 43
KG 12
|
GG 20
Le 8
KS 9
GG 20
B 67
H 9
|
KG 17
KG 12
KG 12
KG 12
KG 17
KG 5
|
B 67
N 7
KS 9
3W 3
G 43
Le 8
|
GG 20
3W 3
Di 11
B 67
B 67
Di 11
|
KG 12
G 43
M 41
GG 20
GG 20
M 41
|
H 9
Dü 3
Kg 12
N 7
H 9
KG 12
|
KG 5
KG 5
KG 17
KG 17
KG 5
KG 5
|
Um das Ungleichgewicht auszugleichen, sollten die umgekehrten und die gegenüberliegenden Meridiane zusammen mit dem pathologischen /zB L = 001 braucht 3E = 100 und B = 110) behandelt werden. Der Anfangspunkt ist der abnormalste Meridian: der Asymmetriepunkt bei Patienten mit guter Gesundheit, der Punkt mit der wenigsten Energie bei Patienten von schlechterer Gesundheit, der Punkt mit der stärksten Blockade bei Patienten mit schlechter Gesundheit.
Diese zu therapierenden Akupunkturpunkte (Tonisierungspunkte) sind in der Prognos-Software enthalten.
c, Frequenzpunktur (zB Color-Punktur) von 2 Punkten, das Frequenzverhältnis 2:3 gebrauchend, welches in der Musik als "Quinte", in der Architektur in etwa als "Goldener Schnitt" bekannt ist. Dieses Intervall kann die Zielpunkte in Einklang bringen.
Tabelle 5:
Systemkombination der 2-Punkt-Color-Punktur zur Harmonisierung der Meridiane (Tonisierungspunkte)
|
L 9:
Di 1:
M 41:
MP 2:
H 9:
Dü 3:
B 67:
N 7:
KS 9:
3W 3:
G 43:
Le 8:
|
gelb-grün +
gelb +
gelb-orange +
orange +
rot-orange +
rot +
purpur +
violett +
indigo +
blau +
türkis +
grün +
|
KS 9:
3W 3:
G 43:
Le 8:
L 9:
Di 11:
M 41:
MP 2:
H 9:
Dü 3:
B 67:
N 7:
|
indigo
blau
türkis
grün
gelb-grün
gelb
gelb-orange
orange
rot-orange
rot
purpur
violett
|
Es gibt also drei objektive und individuelle Kriterien in dieser Methode der Diagnose (Asymmetrie, Energiemangel, und Blockade im Meridiannetzwerk) und auch drei theoretisch substantiierte Therapiemethoden (3-Punkt, 5-Punkt-Punktur, und Color-Punktur), mit jeweils exakter und objektiver Lokalisation - jeweils graphisch dargestellt im Prognos.
Verhaltenstypisierung
Die zwölf Meridiane sind gekoppelt, die oberen Meridiane folgen der Systemverbindung: Lu + Di, H + Dü, und KS + 3E; die unteren Meridiane bilden anatomische Beziehungen: Le + G, B +N, und M + MP. Die sechs Paare, die daraus resultieren, entsprechen psychologischen Gruppen gemäß ihrer Verhaltensmerkmale. So hat also jede Person ein Paar mit dem niedrigsten Energieinhalt, was ihre momentanen Hauptschwächen anzeigt.
Tafel 1 demonstriert die sechs Typen von Meridianpaaren. Nach dieser Systemdiagnose kann sich der Patient seiner Fehler bewusst werden und sein Verhalten ändern.
Tafel 1: Psychologische Typen gemäß der sechs Meridianpaare
Meridiantyp 1: Verringerung der Energie besonders bei H + Dü: Schwäche des Selbstvertrauens, des Glaubens, kein Vertrauen in Gefühle.
Meridiantyp 2: Verringerung der Energie besonders bei M + MP: Illusionen - Enttäuschungen, autoaggressive Gedanken.
Meridiantyp 3: Verringerung der Energie besonders bei Lu + Di: Schwäche bei der Erkennung der Grenzen, der Selbstrealisierung, "Nein" zu sagen.
Meridiantyp 4: Verringerung der Energie besonders bei G + Le: Gefühle, die nur um das Ego kreisen, Angst, verletzt zu werden (Mimose, Resignation).
Meridiantyp 5: Verringerung der Energie besonders bei KS + 3E: KARRIEREVORSTELLUNGEN, "Nr 1", vom Erfolg abhängig, sich verausgaben.
Meridiantyp 6: Verringerung der Energie besonders bei B + N: Sexualität gegen Verstand, keine Verbindung, kein Akzeptieren der Bedürfnisse.
Diskussion
In China wurde vor 4000 Jahren eine effektive Methode zur Bestimmung der Lebensenergie "Qi" durch das Tasten des Radialimpulses gefunden (Akademie der TCM, Beijin; Maoshing Ni). Dies ist jedoch eine subjektive und qualitative Methode und ist oft nicht reproduzierbar.
Seit 40 Jahren wurden mehrere Methoden von Elektropunkturdiagnosen entwickelt (Croon, Dumitrescu, Inable, Mandel, Nakatani, Popp, Tiller, Voll). Sie haben Nachteile, da sie 1. unzureichende Messgeräte mit zu hohem Druck und elektrischen Stromfluss haben, die die Meridianpunkte stören, und 2. methodisch nicht in einer Linie mit den zwölf paarigen Meridianen mit quantitativen Ergebnissen gebracht sind.
Mit der Prognos-Methode - basierend auf einer 10jährigen Erfahrung in der Weltraumkapsel MIR - scheint zum ersten Mal eine Systemanalyse möglich. Der menschliche Körper wird nach seinen "meinungen" betreffend des Systems - gestört oder nicht - gefragt und seinen "Meinungen" betreffend des Systems - gestört oder nicht - gefragt und die "Antworten" werden mittels Energieänderungen zum Ausdruck gebracht. Das kann ein Ansatzpunkt für erste Diagnosen sein, der dann weiter abzuklären ist.
Ein Beispiel: Schmerzen des Herzens werden als neurotisch gekennzeichnet, wenn kein organischer Grund gefunden werden kann. In der Systemanalyse kann ein Mangel des Milz-Pankreas Meridians (der das vegetative Nervensystem repräsentiert) sichtbar sein. Dies stimmt mit der 4000 Jahre alten Erfahrung (Allgeier) überein, dass eine Überempfindlichkeit mit verringerter Pankreasfunktion - verschlimmert durch ein sich daraus ergebendes Roemheld-Syndrom (Meteorismus) - oft für den Herzschmerz verantwortlich ist und dass eine vegetative Stabilisierung und eine Pankreasbehandlung zu einem Verschwinden des Symptoms führen können.
Die Systemanalyse erlaubt also ein substantiierteres und erfolgreicheres Treffen von medizinischen Entscheidungen.
Literatur:
Doepp, M. (1998), Energy and Regulation Investigation of the Individual
Helms, J.M. (1995), Acupuncture Energetics - A Clinical Approach for Physicans
Ludwig, W. (1998), Informative Medizin (Verlag Gesundheitsmedizin, Essen)
Mussat, M. (1996), Kurs der Energetik lebender Systeme am Beispiel der Akupunktur (Verlag Gesundheitsmedizin, Essen)
Popp, F.A. (1990), Zur Theorie der Elektroakupunktur (Deutsche Zeitschrift für Akupunktur S. 118)
Popp, F.A. (1990), Deutungsversuche der Akupunktur, (Haug-Verlag, Heidelberg)
Weiers, H. (1981), Naturgerechte physikalische Therapie
Zagradskij, W.A., Zlokskasow, V., Rozanov, A. and Bistrov, J. (1996), Computergestützte Elektropunktur-Diagnostik
Zagradskij, W.A. (1997), Wissenschaftliche Grundlage der Elektroaku-, -punk-tur, -diagnostik und -therapie (Leipziger Messe Verlag, Leipzig)